German Cultural Racism VS Jamaican Nationalism

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Manch einer erinnert sich vielleicht noch an die Saturn Werbung mit der jamaikanischen Flagge, die wir hier auch im Blog erwähnt hatten. Durch Zufall habe ich gerade entdeckt, was diese Werbung auf Jamaika ausgelöst hat, und das hat mir im Gegensatz zu dem Spot dann doch ein Schmunzeln entlockt. Denn auf Jamaika mobilisierte der ressentimentgeladene, kulturalistische Dreck der Deutschen seinerseits eine Kränkungswut der nationalen Eitelkeiten, die gehöriges Unterhaltungspotential aufweist. Ein gewisser Richard Reid erklärt da eine Fatwa (on Bonn!) und fordert 6 Milliarden Euro Entschädigung vom deutschen Staat. Die Erklärung für den belanglosen Spot, der auf völlig andere Art und Weise rassistisch ist als auf die von Reid kolportierte, ist schnell gefunden: “They think we is Jewmaicans bro, dat’s why dem is dissing we flag.” Neleen Leslie ergänzt, dass Flaggenverbrennung doof ist und fragt: “Why Didn’t Saturn burn the German flag?” Wovon man sich alles “most offended” fühlen kann!? Es geht aber noch schlimmer. Ein supranasaler “Blackout” spielt gleich einen ganzen Tune ein, der nur aus nationalistischem Murks besteht. Und man findet noch viel, viel mehr Quatsch. Die einzig coolen Hunde in dem ganzen Irrsinn sind Warren und seine Freundin: “I was not offended… Me neither […] We don’t care if some of you think we are not being good Jamaicans…it’s just our honest opinions.”

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Und noch mehr lustige Werbung mit Reggae-Klischees

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Feel the Rhythm


Feel The Rhythm Club is back bringing you a danceable selection for this unique celebration! Wake the town and tell the nation!!!!
We are proud to have Chuck Wren ( world famous Jump Up records, “Everything Off Beat” radio show host and Chicago’s longest Ska/Reggae night D.J.) http://jumpuprecords.com/ / http://jumpuprecords.com/blog/?cat=166
From Indiana: vinyl collector and dealer, long time Ska supporter and enthusiast, Darren Reggae.
This time Bryan Martin will not be around but your other resident selectors Edith N.G. & Tritón Soundsystem will provide the music on what promises to be a great night of Jamaican sounds.
All on vinyl!!! Chunes to make your body move, get you in a dancin’ groove!!!
JUMP UP RECORDS will give out free records during the first hour! Who does that??? So come early and stay late.
Also: “Support the Anti-fascist Tinley Park 5!” Info booth
Session starts @ 10pm goes til 4AM!
August 3rd, 2012 @ Late Bar 3534 W. Belmont, Chicago.

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“Mi nah walk wid yu as yu nyam fur burger.”

Artikel aus dem Jamaica Gleaner. Ohne Worte. Via aeon23 @ PF. Cheers.

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Hoffnung auf weniger Homophobie: Der Wahlsieg der PNP auf Jamaika

Auf Queer.de ist ein kurzer Artikel zu finden, der die möglichen Auswirkungen des PNP-Wahlsieges auf Jamaika in Sachen Homophobie beleuchtet. CIAgas JLP in die Hölle – Hölle, Hölle, Hölle!

Simpson-Miller weckte in den letzten Wochen die Hoffnung von Homo-Aktivisten, als sie im Wahlkampf eine Überprüfung der Gesetze gegen Homosexualität ankündigte und sagte, dass sie im Gegensatz zu ihrem Kontrahenten Schwule und Lesben im Kabinett akzeptieren würde. “Niemand sollte wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden”, erklärte sie während einer live ausgetrahlten Fernsehdebatte kurz vor den Wahlen. Analysten erklärten damals, dass diese Aussage ihre Chancen auf eine Wahl schmälern würden, da eine große Mehrheit der Jamaikaner Homosexualität als unmoralisch ansieht. Derzeit stehen zehn Jahre Haft mit Zwangsarbeit auf gleichgeschlechtliche Aktivitäten.

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The harder they fall

Daoud Abeid und Dahkil Hausif möchten einen Film mit Jugendlichen aus den jamaikanischen Blue Mountains drehen. Bei Kickstarter kann man das Projekt unterstützen.

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Help Jamaica! Charity Calendar 2012

Die weltweiten Produktionsmittel sind so fortgeschritten, dass kein Mensch der Welt hungern muss. Von einem Dach überm Kopf für jeden/n, sauberem Wasser, Strom, Bildung und medizinischer Versorgung ganz zu schweigen: Alles kein Problem, für jeden ist genug da. Bzw. wäre, denn der allergrößte Teil der Menschheit ist vom sog. “Reichtum”, der die absolute Grundversorgung bezeichnet, ausgeschlossen. Das ist kein Problem der Moral, sondern eines, das mit dem Ausschluss der Menschen vom “Reichtum” und den Quellen des Reichtums, den Produktionsmitteln, zu tun hat. Ganz egal, ob in Timbuktu oder Wanne-Eickel: der Skandal ist nicht das Ausmaß von Armut, sondern das Scheißsystem, das auf ihr beruht. Read more…

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Welcome to Jamrock: Everyday life in Tivoli Gardens (formerly Shanty Town)

Auf Freshngood gibt es einige sehr eindrückliche Aufnahmen von Tivoli Gardens (Ende der 60er als nettes Kingstoner Viertel für JLP-Günstlinge auf den Ruinen von Shanty Town errichtet) zu sehen. Photograph Boogie hat auch eine Serie von “Skinhead” Bildern online, dabei handelt es sich aber nur um Naziporn. Via Jumbo @ PF (cheers!).

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Standing firm in Babylon: The Holding on to Jah documentary

Promising new documentary about Rastafarianism featuring a lot of well known Reggae artists like Sugar Minott and a great soundtrack. Opening night tomorrow in Berlin! Via HouseofReggae.

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Music without end: Count C, The Wizard of the West

Make sure not to miss this: Soul of the lion have produced a documentary on Jamaican sound system operator Cyril Braithewaite aka Count C, who recently passed away. Expect highly interesting interviews with the man himself, King Sporty and Ken Boothe. After having recommended many documentaries here that were sometimes only partly intersting, let me be clear: You gotta watch this one. Sadly, it is hardly longer than 5 minutes. How nice it would’ve been to hear more precious memories of these great artistes.
Waxpoetics #48 contains a piece on Count C (and one about Roots Reggae legend Yabby You), too. Or read more about Count C here. Via magnificent Dancecrasher.

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